Als Twitter 2006 bekannt wurde, wusste ich nicht so recht, was man damit anfangen soll. Die Frage „Was tust du gerade“ fand ich zu banal und nicht wirklich spannend. Bestärkt wurde dieser Eindruck durch die meisten Nutzer und ihre nichtssagenden Botschaften.
Natürlich wird nicht jeder als Tim O’Reilly oder Kevin Rose geboren.
Aber überhaupt: Wen interessiert es denn, was ich gerade mache? Ich hab mich jedenfalls bis heute nicht bei Twitter angemeldet und die Idee für Blödsinn gehalten.
Doch dann kam das Abitur und mein Freundeskreis verstreute sich. Da stellte ich fest, dass die SMS-Nachrichten, die ich verschickte, sehr oft kurze Hinweise darauf waren, was ich gerade mache.
So schlecht ist die Idee hinter Twitter also gar nicht. Zwar stört es mich weiterhin, dass die Nachrichten bei Twitter öffentlich sind. Um mit meinem Freundeskreis in Kontakt zu bleiben, ist es aber sicher eine gute Idee.
Am besten fänd ich es daher, wenn man Twitter so mit einem sozialen Netzwerk kreuzt, dass ich mit einer Botschaft alle meine Freunde informieren kann.
Und genau so einen Dienst werde ich entwickeln...